St. Barbara-Senioren in bester Kirwastimmung

Veröffentlicht am 23.10.2017
Die Bewohner des BRK Seniorenheims St. Barbara feierten am Samstag eine zünftige Hauskirwa. Für Stimmung sorgten die jungen Hoamatlandler aus Amberg. Sie plattelten, was das Zeug hielt, z.B. bei der Ambosspolka. V.l.: Jugendleiter Maximilian Wichmann, Lennard Dannehl, Manuel Pfab, Maximilian Pfab, Patrick Schneider und Marion Pfab.
Der zehnjährige Manuel Pfab avancierte im Handumdrehen zum Publikumsliebling bei der Hauskirwa im BRK Seniorenheim St. Barbara. Schneidig und unbeschwert spielte er ein volkstümliches Stück um das andere.

„O Kirwa laou niat naou, o bleib doch nu a bisserl daou!”, hieß die Devise am Samstag im BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim St. Barbara. Dort feierten die Bewohner im kirwamäßig dekorierten Festsaal zusammen mit ihren Angehörigen eine zünftige Hauskirwa.

 

Für echte Kirwa-Atmosphäre sorgten vor allem die jungen Hoamatlandler aus Amberg. Ihr Mitwirken hatte die im Seniorenheim beschäftigte Schatzmeisterin Marion Pfab ermöglicht.

Die Burschen und Mädchen der des Volks- und Gebirgstrachtenvereins Hoamatland plattelten, was das Zeug hielt. Die Ambosspolka und das „Dirndl mit’n roaden Miada“ legte sie gemeinsam aufs Parkett. Der Wendlstoana und der Ruhpoldinger waren reine Burschensache, ebenso der neu einstudierte Gamserlsprung. Unbestrittener, mit Riesenapplaus bedachter Höhepunkt der Vorführungen war der Schuhplattler zum Trompetenecho von Slavko Avsenik.

 

Zum absoluten Publikumsliebling avancierte der zehnjährige Manuel Pfab. Er beherrschte nicht nur das Platteln. Mit seiner Steirischen eroberte er im Handumdrehen die Herzen seiner Zuhörer. Schneidig und unbeschwert spielte er den „Hoamat-Landler“ und den „Brandsteig-Boarischen“ genauso wie die „Fuhrmannspolka“, den „Schnee- und den Rauschwalzer“ oder auch den „Hans bleib dou“ und eine Reihe weiterer volkstümlicher Stücke. Zur Topform lief er bei seinem Lieblingsstück, dem „Paul und sein Gaul“, auf.

 

Zwischen den Musik- und Tanzdarbietungen hatte Gerontotherapeutin Anita Dobmeier eine Menge Interessantes über altes Kirwabrauchtum zu berichten. Astrid Geitner und das zu einem erheblichen Teil ehrenamtliches Betreuungsteam hatten natürlich nicht übersehen, dass zu einer richtigen Kirwa neben Musik und Tanz seit jeher auch frische, resche Köicheln - von Zenta Bauer gebacken - und gehören. Diese schmeckten den Senioren genauso gut wie ihren jungen Gästen.

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